Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

in Italien wurde in diesem Jahr die Finanztransaktionssteuer eingeführt. Nun gibt es erste Zahlen von einem Online Broker der ein Viertel des italienischen Aktienhandels an der italienischen Borsa Italiana ausmachen soll.

Umsatz bricht im März ein

Der oben erwähnte Broker namens Directa vermeldete einen Umsatzrückgang von 19 Prozent im März. Dies kann auf die Finanztransaktionssteuer zurückzuführen sein, muss jedoch nicht in meinen Augen. Von der Steuer sind nur Werte von mehr als 500 Millionen Euro Marktkapitalisierung betroffen. Momentan sind das gut 70 Aktien. Da nur wenige Aktien unter die Steuer fallen, kann der Monat März für Directa auch normal schwach gewesen sein. Es müsste genau gezeigt werden, wie hoch der Handelsrückgang innerhalb der Kategorie der betroffenen Aktien gewesen ist. Ich will die Steuer nicht in Schutz nehmen, aber Zahlen sollten für eine solide Argumentation auch richtig unterlegt sein.

Mehr Erfahrung ist notwendig

Bevor genaue Rückschlüsse gezogen werden können, brauchen wir mehrere Monate an Erfahrungswerten. Alles andere kann in einer stichhaltigen Diskussion in jede Richtung ausgelegt werden.

Ihr
Sebastian Hell

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2 Gedanken zu “Finanztransaktionssteuer in Italien: Online Broker Directa meldet weniger Handel!

  1. Betrifft die FTS auch Forex oder Dax-Futures und CFD ?
    Danke für die Info.
    Gruss
    Burgi

  2. Hallo,

    bisher scheint es also Forex (Spot) ausgenommen ist. Der DAX als Future ist betroffen. Bei CFDs gibt es noch keine klaren Hinweise.

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