Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

der Koalitionsvertrag ist geschlossen und die Mitglieder der SPD entscheiden nun, ob sie diesen annehmen werden oder nicht. Aktuelle Prognosen rechnen damit, dass sich die Parteimitglieder für den Vertrag entscheiden werden.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Akteure an den Finanzmärkten, da der Koalitionsvertrag ein klares „Ja“ zur Finanztransaktionssteuer beinhaltet.

Auf Seite 64 des Koalitionsvertrages heißt es:

transaktionssteuer

Allerdings ist bereits auf EU-Ebene zu hören, dass der Widerstand deutlich härter wird. Immer mehr Länder fürchten um die Auswirkungen der Steuer auf ihre Wirtschaftsleistung und Finanzplätze.

Auch Finanzminister Schäuble sieht es ähnlich und sagte in einem Interview, dass die Finanztransaktionssteuer und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft deutlich geprüft werden müssen. Während zu Beginn eine Einführung Anfang 2014 geplant war, verschob sich diese später auf Mitte 2014 und nun wahrscheinlich auf 2015 oder 2016.

Vor allem der Punkt im Koalitionsvertrag „Ausweichreaktionen vermeiden“ wird interessant werden. Denn wenn Deutschland einen Alleingang wagt, wird es zu Ausweichreaktion kommen. Führen nur wenige Länder die Finanztransaktionssteuer ein, wird es ebenfalls Ausweichreaktionen nach Großbritannien, den USA und anderen Ländern geben.

Eventuell hat man in der Politik den Schwachsinn der Steuer erkannt und hält sich hier ein Hintertürchen offen, um die Steuer nicht einführen zu müssen. Es bleibt weiterhin spannend!

Ihr Sebastian Hell

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Ein Gedanke zu “Neues von der Finanztransaktionssteuer: Einführung verschiebt sich weiter!

  1. Es ist doch schon so klar, dass die Finanztransaktionssteuer mehr Schaden als Nutzen hat. Vor allem, wenn sie nicht sofort
    weltweit gilt oder zumindest in ganz Europa inkl. GB.
    Für den Finanzplatz Frankfurt würde sich das sicher negativ auswirken.
    Ich verstehe nicht, warum vor allem die roten Politiker diese Steuer zum Schaden aller trotzdem einführen wollen.
    Die Politiker müssten doch endlich in einer verständlichen Art der Bevölkerung erklären, warum diese Steuer ein Unsinn ist.
    Jeder kann sich mal irren.
    Dann würde es auch die Bevölkerung begreifen.
    Leute, die in der EU-Kommission solche Steuern trotz aller gravierenden Nebenwirkungen einführen wollen, sollten mal überlegen, was sie damit anrichten.

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