Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

die FAZ veröffentlichte jüngst einen Artikel über den aktuellen Stand der Verhandlungen der großen Koalition. Darin wird auch der aktuelle Verhandlungsstand bezüglich der Finanztransaktionssteuer erwähnt. Es ist zu lesen, dass „unerwünschte Formen von Finanzgeschäften“ zurückgedrängt werden sollen. Als Leser mag man schnell darüber hinweglesen, doch stellt sich einem die Frage was diese unerwünschten Formen überhaupt sind? Bisher gibt es hierzu noch keine klaren Aussagen, doch dürfte feststehen, dass der Hochfrequenzhandel sicherlich dazu gehört. Möglicherweise auch der Handel mit derivativen Produkten wie Futures, Optionen evtl. auch CFDs. Die Devisenspekulation ist ohnehin für die meisten Politiker nicht verständlich und könnte auch darunter fallen. Kurz gesagt, viele Vehikel die von Tradern, Unternehmen und auch vielen Staaten seit Jahren genutzt werden, könnten nun „unerwünscht“ sein. Ein Mitglied eines großen deutschen Trader-Forums fasst es gut zusammen, indem er schreibt, dass alles „außer dem Erwerb von Staatsanleihen“ unerwünscht sei.

Kein dummer Gedanke

In der Tat versucht der Staat die Bürger immer mehr zu schröpfen. Ein gutes Beispiel ist die Ökosteuer, die ständig erhöht wurde und inzwischen zur Stopfung aller Arten von fiskalischen Löchern verwendet wird, außer für die Umwelt. Auch die Finanztransaktionssteuer wird letztlich die kleinen Anleger treffen wie Jörg Asmussen, Mitglied des EZB-Direktoriums, treffend feststellte. Eine Ausnahme von Staatsanleihen könnte wirklich erfolgen, da dadurch Geldströme umgelenkt werden können und viele Anleger möglicherweise auf das Trading und die Aktienanlage verzichten. Die Staaten könnten sich besser refinanzieren.

Bei uns spielt das keine Rolle …

Ein befreundeter Händler eines Hedge Fonds mit über 300 Millionen Euro an verwaltetem Vermögen, sagte mir kürzlich, dass er keine Probleme mit der Einführung der Finanztransaktionssteuer für seinen Handel sehe. Aktuell arbeiten die Trader und Programmierer gerade daran auf Alternative Märkte in den USA und Asien auszuweichen. Zudem habe man sowieso mehrere Büros in Hongkong, Singapur und Zürich. Eine Abwicklung der Trades über andere Börsenplätze lasse sich immer finden. Einziges Manko sind aktuell DAX- und Bund-Future, da diese sehr gewinnbringend gehandelt werden. Allerdings ist auch hier ein Ersatz mit anderen stark korrelierten Werten im Ausland möglich oder „die Englänger führen mit der EUREX einen eigenen DAX ein“, so mein Bekannter. Die EUREX könne es sich nicht leisten, wenn die Großkunden alle woanders handeln.

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Unerwünschte Formen von Finanzgeschäften gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

in dieser Woche geisterten Spukmeldungen durch das Internet, wonach die Finanztransaktionssteuer nun eingeführt werden soll. Eigentlich ist dies keine Spukmeldung, da seit Jahren über dieses Thema debattiert wird. Bisherige Pläne die Finanztransaktionssteuer Anfang 2014 einzuführen sind gescheitert. Auch die Vorgabe Mitte 2014 eine Steuer auf Finanzgeschäfte zu haben, scheinen aussichtslos. Realistisch ist 2015 und wer weiß, welche Probleme bis dahin die Politik beschäftigen.

Ausgestaltung völlig offen

Immer wieder erreichen mich Fragen wie die Finanztransaktionssteuer aussehen wird. Bis dato ist dies noch völlig unklar. Die Regierung soll die Einführung der Steuer auf EU-Ebene vorantreiben. Dagegen sind jedoch Großbritannien und einige weitere Länder. Auch Frankreich rudert deutlich zurück und der französische Zentralbanker Christian Noyer kritisiert die Steuer aufs Schärfste. Es scheint so, als ob Angela Merkel ihren französischen Verbündeten verlieren könnte. In Frankreich hat man erkannt, dass die Steuer dem Handel deutlich mehr schadet und weniger bringt als erwartet.

Na gut, dann allein!

Es gibt auch die Option, dass Deutschland die Finanztransaktionssteuer im Alleingang einführen wird. In Italien und Frankreich ist dies geschehen und führte nicht zu den erhofften Erfolgen. Auch welche Produkte von der Steuer betroffen sein werden, ob nur deutsche Produkte oder alle von Deutschen gehandelten Produkte, ist komplett unklar. Ein Alleingang hätte jedoch einen enormen Schaden des Finanzplatzes Deutschland zur Folge. Ich werde die Entwicklungen genau beobachten und Sie auf dem Laufenden halten!

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Finanztransaktionssteuer soll kommen gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

es hat sich eine interessante Entwicklung bezüglich der Finanztransaktionssteuer in Frankreich ergeben. Die Franzosen rudern deutlich zurück, nachdem ich vor Kurzem darüber berichtet hatte, dass das Handelsvolumen stark gefallen ist.

Eigene Interessen sind wichtiger

Neben dem gefallenden Handelsvolumen geht es auch um die Interessen an der Börse Euronext und dadurch die Börse in Paris. Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die derzeitige Besitzerin der Euronext, wird jedoch von der Intercontinental Exchange (ICE) übernommen. Im Rahmen zukünftiger Um- und Restrukturierungen soll die Euronext abgespalten werden. Die französische Regierung will nun, dass die Euronext unter anderem von französischen Großbanken teilweise aufgekauft werden soll. Die Banken wollen dies offenbar nur dann tun, wenn die Regierung bei der Finanztransaktionssteuer ihre Richtung wechselt. Daher ruderte die Regierung in Frankreich inzwischen zurück und steht nicht mehr für die Einführung einer europaweiten Finanztransaktionssteuer zur Verfügung.

Deutschland im Alleingang?

Eine Option wäre noch, dass Deutschland die Steuer allein einführt, wie es Frankreich und Italien bereits getan haben. Um eine Koalition formen zu können, könnte die CDU der SPD in diesem Punkt entgegen kommen. Wie genau die Ausgestaltung dann sein wird, bleibt abzuwarten. Vor allem die Behandlung von FX und CFDs wird spannend, da dies außerbörsliche Produkte sind und damit schwer zu überprüfen.

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Finanztransaktionssteuer in Frankreich gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

in Berlin wird derzeit über mögliche Koalitionen diskutiert. Für mich steht fest, dass es Steuererhöhungen in der einen oder anderen Form geben wird. Um dies zu tun, ist es sicherlich am einfachsten eine Steuer zu erhöhen, die die „Bösen“ Spekulanten trifft. Während über die Finanztransaktionssteuer in diesem Blog schon viel berichtet wurde, möchte ich heute über die Abgeltungssteuer schreiben.

Keine Abgeltungssteuer im eigentlichen Sinne …

Die deutsche Abgeltungssteuer ist eigentlich keine wahre Abgeltungssteuer. Denn wie der Name schon sagt, soll damit etwas abgegolten sein. Allerdings kommen zu den 25 Prozent an Steuer zusätzlich noch Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer obendrauf. Im Endeffekt beläuft sich die Abgeltungssteuer damit nicht auf 25 Prozent sondern je nach Bundesland auf knapp 28 Prozent.

Erhöhung auf 32 Prozent denkbar

Eine Erhöhung der Abgeltungssteuer auf 32 Prozent wird derzeit von der SPD gefordert. Mit Soli und Kirchensteuer dürften im Endeffekt knapp 36 Prozent fällig werden. Dies ist mehr als ein Drittel welches von den Gewinnen abgeführt werden muss. Ob der Staat jedoch die Zusatzeinnahmen auch bekommt ist fraglich, da bei einer derart hohen Besteuerung von Handelsgewinnen eine Verlagerung vieler Geschäfte auf Offshore-Konten erfolgen dürfte. Sinnvoll wäre eine Senkung der Steuern, dann würde auch gleichzeitig die Steuerhinterziehung unattraktiv werden und der Staat hätte im Endeffekt mehr Einnahmen als mit höheren Steuern. Dies ist auch als „Laffer-Kurve“ bekannt!

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Abgeltungssteuer im Fokus gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

Wie die FAZ in einem Artikel berichtet, gibt es in Frankreich erste Erfahrungen mit der Finanztransaktionssteuer. Eingeführt wurde die Steuer am 01. August 2012. Betroffen sind etwa 100 Aktien, die eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Euro aufweisen und ihren Sitz in Frankreich haben. Während zuerst eine Steuer in Höhe von 0,1 Prozent angedacht war, wurde diese später auf 0,2 Prozent erhöht.

Was zu erwarten war …

Das Handelsvolumen der von der Steuer betroffenen Aktien ist in diesem Jahr um 20 Prozent gefallen, nach 10 bis 15 Prozent im Vorjahr. Zudem fallen die Einnahmen deutlich niedriger aus als erwartet. Für das kommende Jahr wurden die erwarteten Steuereinnahmen um mehr als 50 Prozent von 1,5 Milliarden Euro auf 700 Millionen Euro gesenkt.

Umgehung ist leicht

Die Steuer fällt nur auf den Handel der betroffenen Aktien oder bei Lieferung der durch Derivate (bspw. Aktienoptionen oder Single Stock Futures) an. Umgangen werden kann die Steuer jedoch durch CFDs. Bisher gibt es noch keine Meldungen französischer CFD-Broker ob sich das Handelsvolumen im Zuge der Einführung der Steuer erhöht hat. Anzunehmen ist dies jedoch auf jeden Fall!

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Erfahrungen mit der Finanztransaktionssteuer gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

Deutschland hat am Sonntag gewählt und das Ergebnis steht nun fest. Angela Merkel hätte fast eine Mehrheit erhalten. Nun fehlen ihr jedoch noch wenige Sitze und sie muss eine Koalition eingehen. Am wahrscheinlichsten erscheint mir eine große Koalition, die auch in Anbetracht der noch kommenden Probleme im Euroraum sinnvoll erscheint. Es gab früher schon einige Abweichler bei Abstimmungen und daher kann eine große Koalition am besten entscheiden.

SPD nicht gut für Finanzmärkte

Die SPD dürfte einige Themen wieder in Vordergrund rücken und könnte die Finanztransaktionssteuer nach vorne auf die Agenda stellen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, sobald neue Infos bekannt werden.

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Aktualität der Finanztransaktionssteuer gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

laut einem Gutachten des juristischen Diensts der EU, ist die Finanztransaktionssteuer gesetzeswidrig und verstößt gegen internationales Recht. Die Juristen weisen darauf hin, dass die Steuer nur in einigen Ländern gelten würde und damit den Wettbewerb innerhalb der EU verzerren würde. Zudem kommen die Anwälte zu dem Schluss, dass die Steuer nur schwer eingetrieben werden könne.

Steuerirrsinn hoch drei

Laut den neuesten Vorschlägen der beteiligten Länder, soll die Steuer überall auf Papiere der Teilnehmerländer gelten. Sofern jemand in den USA oder Singapur Aktien oder Derivate handelt, die unter die Finanztransaktionssteuer fallen, muss die Steuer vom jeweiligen Land abgeführt werden.

Da kann ich nur sagen, dass man sich wirklich fragen muss, warum Politiker überhaupt bezahlt werden. Jeder Laie kann erkennen, dass dies einen Verwaltungsapparat schaffen würde, den Niemand mehr überblicken gewschweige denn finanzieren kann!

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Gutachten zur Finanztransaktionssteuer gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

im März hatte ich über die italienische Finanztransaktionssteuer erstmalig berichtet. Am 01. September ging die italienische Regierung einen Schritt weiter und weitete die Steuer auch auf Derivate und außerbörsliche Geschäfte sowie den Hochfrequenzhandel aus. Wie damals im März schon erwähnt, betrifft die Steuer auch CFD-Trader die italienische Aktien handeln. Betroffen sind hiervon jene Aktien, die eine Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Euro besitzen. Insgesamt sind dies jedoch nur sehr wenige Aktien an der italienischen Börse. Abgerufen werden kann die Liste der Aktien die unter die Steuer fallen hier!

Was wird sich verändern?

Die Spreads auf den italienischen Index S&P MIB werden sich weiten, da die darin enthaltenen Aktien nun besteuert werden und auch ihre Derivate. Dadurch steigen die Kosten. Bei Index-CFDs auf den italienischen Index gab es bereits erste Bekanntmachungen von CFD-Brokern. FXCM informierte seine Kunden darüber, dass die Spreads auf den S&P MIB um 10 Pip geweitet werden um die Steuer bezahlen zu können. Pro abgeschlossenes Geschäft sind dies 20 Pip an Mehrkosten.

Wie geht es weiter?

Ich rate allen Tradern den italienischen Index zu meiden. Der DAX ist ohnehin viel liquider und als Alternativen bieten sich auch der amerikanische S&P sowie viele andere europäische Indizes. Gerne können wir untenstehend in der Kommentarfunktion Feedback sammeln welche Tradingerfahrungen andere mit der Steuer gemacht haben. Ich werde das Thema weiterhin beleuchten und vor allem auch prüfen wie die italienische Regierung sicherstellen will, dass bei außerbörslichen Geschäften die Steuer abgeführt wird. Hier gibt es nur zwei Parteien und niemand weiß von den Geschäften.

 

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Italienische Index-Spreads gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

in einem sehr interessanten Beitrag in der Börsenzeitung habe ich vor Kurzem gelesen, dass die Transaktionssteuer gegen das sogenannte „Verifikationsprinzip“ im Steuerrecht verstosen könnte. Damit ist gemeint, dass die Parteien die eine Steuer entrichten genau festgestellt werden müssen. Es darf nicht passieren, dass eine Steuer von manchen Personen bezahlt wird und von anderen nicht. Dies wäre im Steuerrecht gesetzeswidrig.

Identifikation in der Praxis sehr schwierig

Während es bei europäischen Bundesbürgern einfach ist diese zur Kasse zu bitten, ist es bei Ausländern meist sehr schwer. Vor allem da noch gar nicht feststeht wie die Steuer entrichtet werden soll. In Italien und Frankreich übernehmen es die Banken beziehungsweise Broker. Doch wie wird verfahren, wenn beispielsweise ein Händler aus Singapur über einen Broker in Hongkong ein Geschäft mit einem anderen Händler aus Brasilien mit einem Broker aus Mexiko abschließt. Diese Fälle treten sehr häufig auf, da gerade deutsche Werte und hier allen voran der DAX- und Bund-Future sehr beliebt sind. Man könnte die Trader niemals identifizieren. Rechtlich gesehen müssten sie jedoch die Finanztransaktionssteuer entrichten. Es wird spannend werden was sich unsere Politiker hierfür überlegen!

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Gesetzeswidrigkeit bei Finanztransaktionssteuer gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

vor Kurzem bin ich darauf gestoßen, dass die geplante Finanztransaktionssteuer sogar gegen geltendes EU-Recht verstößt. Wahrscheinlich wird Niemand von der EU-Richtlinie 2008/7 bisher gehört haben. Diese Richtlinie beschreibt, dass Kapital welches in einer Gesellschaft (Land) angesammelt und besteuert wurde, nicht noch einmal von einem anderen Land besteuert werden darf. Dies soll dazu dienen, dass sich der Binnenmarkt innerhalb der EU frei entfalten kann und Kapitalströme ungehindert wandern können. Dies war auch einer der Gründungsgedanken der EU, dass Bürger sich ungehindert niederlassen dürfen innerhalb der EU (und somit auch ihr Kapital).

Was steht in Richtlinie 2008/7 genau?

In (2) der Richtlinie 2008/7 steht geschrieben:

(2) Die indirekten Steuern auf die Ansammlung von Kapital, d. h. die Gesellschaftssteuer (Steuer auf die Einbringungen in Gesellschaften), die Wertpapiersteuer und die Steuer auf Umstrukturierungen, unabhängig davon, ob diese eine Kapitalerhöhung mit sich bringen, sind Ursache von Diskriminierungen, Doppelbesteuerungen und Unterschiedlichkeiten, die den freien Kapitalverkehr behindern. Dasselbe gilt für andere indirekte Steuern mit denselben Merkmalen wie die Kapitalsteuer und die Wertpapiersteuer.

Quelle: EURLex

Damit würde die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in 11 Ländern den Kapitalverkehr behindern. Die Richtlinie 2008/7 liegt nun beim Europäischen Gerichtshof zur Prüfung. Es soll herausgefunden werden, ob die Richtlinie „anders“ ausgelegt werden kann oder ob es einer Änderung Bedarf. Für eine Änderung müssten jedoch alle 28 EU-Staaten zustimmen, wobei nur 11 die Finanztransaktionssteuer fordern. Ein wahrscheinlich unmögliches Unterfangen.

Ihr Sebastian Hell

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Verstöße der Finanztransaktionssteuer gibt!

Datenschutzgarantie: Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!